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MISHA, was für ein schöner Name! Aber nicht der Name allein birgt „Sound“. Auch die vielschichtige Vokalkunst dieser im russischen Exil wirkenden Musikerin überzeugt….
Die CD „Early Train“ besticht durch ausgefeilte Eigenkompositionen und schließt nahtlos an das Vorgängeralbum an: der funkig angehauchte Opener „As If They Danced“ lässt den Zuhörer gleich eintauchen in die melodisch vielfältige wie harmonisch reiche Musikwelt von MISHA.
Der Pianist Jakov Okun begleitet sie dabei in kongenialer Weise an den Fender Rhodes und Bassist Anton Revnyuk sorgt mit seinem Solo schon in diesem Anfangsstück für ein erstes Ausrufezeichen auf diesem einerseits konzeptionell durchdachten Album, das andererseits auch viel reines Hörvergnügen, insbesondere den Jazzgesangfans, bietet. Schlagzeuger Aleksandr Mashin und der Percussion-Spieler Ilya Pokrovsky liefern schließlich den entsprechenden Backbeat zu dieser rundherum sehr empfehlenswerten CD.

Robert Weiss www.kulturberlin.de September 2006


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